Tierversuchsfreie Kosmetik findet Zuspruch in einem weiteren Land!

Unternehmen, deren Hauptsitz sich in Südkorea befindet, ist es ab dem Jahr 2018 untersagt Tierversuche für ihre Kosmetika zu missbrauchen. Die Regelung erstreckt sich auch auf einzelne Inhaltsstoffe.
Die Nationalversammlung der Südkoreaner hat den Gesetzesentwurf bereits verabschiedet. Es fehlt lediglich die Unterschrift des Präsidenten, die in einigen Tagen erfolgen soll.
Diese Entscheidung zu Gunsten der Tiere erfüllt uns mit Freude!

Um das Zustandekommen dieses Gesetzes zu ermöglichen arbeitete die Regierung Südkoreas mit der Cruelty Free International Organisation zusammen. Diese Organisation setzt sich global für die Rechte der Tiere und die Abschaffung jeglicher Tierversuche ein. Bereits jetzt gelten die Erfolge der Kampagne der Tierschutzorganisation als historisch. Südkorea reiht sich durch diesen Gesetzesentwurf in die Gruppe der EU, Norwegen, Israel und Indien ein. In diesen Ländern gilt es seit geraumer Zeit bereits als illegal, Versuche mit dem Zweck der kosmetischen Erprobung, an Tieren durchzuführen. Innerhalb der Landesgrenzen dürfen darüber hinaus auch keinerlei kosmetische Produkte vertrieben werden, die an einem anderen Ort, außerhalb der Grenzen, Tierversuchen unterlagen.

Die klare Entscheidung Südkoreas, Tierversuche für kosmetische Produkte zu verbieten, lässt hoffen, dass sich weitere Länder, sowohl im asiatischen als auch im europäischen Raum, inspirieren lassen und dementsprechende Gesetzesentwürfe verabschieden.
Denn die aktuelle Lage, im Hinblick auf Versuchsreihen unter denen unschuldige Tiere leiden müssen ist alarmierend. 115 Millionen Tiere werden jedes Jahr in verschiedenen Laboren weltweit zu kosmetischen Zwecken missbraucht. Darunter befinden sich unter Anderem Mäuse, Ratten, Frösche, Hunde, Katzen, Hasen und Affen. Die Strapazen die die Tiere durchlaufen müssen sind qualvoll, schmerzhaft und angsteinflößend. Die Kosmetikindustrie ist nur einer der Zweige, die mittels Tierversuchen gewisse Grenzwerte ermitteln. Tiere müssen nach wie vor für medizinische Experimente oder für Tests von ätzenden Stoffen in Reinigungsmitteln herhalten. Dies gilt es zu beenden. Südkorea ist ein weiterer Gewinn für die Sicherheit der Tiere und bestätigt die Arbeit der Cruelty Free International Organisation.

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