Eine souveräne Führungsrolle ist Basis jeder guten Hundeerziehung

Als Hundebesitzer habt ihr bei der Erziehung eures Hundes viele Probleme zu bewältigen. Ihr müsst auf jeden Fall in der Hund zu Mensch Beziehung eine souveräne Führungsrolle übernehmen und diese auch über lange Sicht beibehalten. Eine klare Struktur und Konsequenz sind dabei die wichtigsten Merkmale. Mit einer Rangordnung hat dies nichts zu tun.

Beansprucht ihr gegenüber eurem Hund eine Führungsrolle, so hat dies nichts mit einer Dominanz gegenüber eurem Hund oder mit einer Strafmaßnahme zu tun. Hört nicht auf die Ratschläge anderer Leute und lasst euch auf keinen Fall dazu bewegen, euerem Hund eine Tracht Prügel zu verpassen. Diese hat rein gar nichts mit einer souveränen Führungsrolle zu tun.

Einen idealen Mittelweg zwischen zu leichter und zu schwerer Strafe finden

Bei der Hundeerziehung müsst ihr darauf achten, dass ihr weder zu streng noch zu locker mit euren Strafen seid. Ist dem Hund eine Strafe zu hart, so kann es passieren, dass er zu einem offensiven Verteidigungsverhalten übergeht. Ist die Strafe aber nicht schwer genug, so gewöhnt sich der Hund schnell daran.

Es ist auf keinen Fall richtig, eurem Hund mit Absicht Schmerzen zuzufügen. Ihr habt euch den Hund ausgesucht und müsst ihn somit auch liebevoll und fair behandeln. Solltet ihr keinen anderen Weg finden, als euren Hund mit Schmerzen zu strafen, dann führt dies definitiv zu größeren Problemen. Euer Hund wird sich ständig vor euch fürchten und Angst vor euch haben. Bevor ihr überhaupt diesen negativen und falschen Weg geht, solltet ihr euren Hund besser in liebevolle Hände abgeben.

Habt ihr euren Hund so richtig ins Herz geschlossen, dann werdet ihr auf jeden Fall einen besseren Weg finden. Helft dem Tier dabei, sich in der Gesellschaft ohne größere Probleme zurechtzufinden. Verwendet dazu eine Mischung aus leichten Strafen ohne Schmerzen und liebevollen Belohnungen. Auf diese Art funktioniert die Hundeerziehung am besten und das Miteinander verbessert sich deutlich.

Über Verstärkung das Hundeverhalten steuern

Die Verhaltenssteuerung bei Menschen und bei Tieren erfolgt über die sogenannte Verstärkung. Nehmt ihr durch angenehme Dinge eine Beeinflussung des Verhaltens vor, so erwerbt ihr damit Sympathien. Durch einen solchen positiven Verstärker kann euer Hund eine positive Verknüpfung zu vielen Dingen herstellen. Zusätzlich könnt ihr damit auch die meisten Ursachen der Aggressionen eures Tieres bekämpfen. Die meisten Belohnungen können ohne Probleme gesteuert werden. Leider wissen das die meisten Hundebesitzer nicht. Durch diese Steuerung könnt ihr unter anderem die Aufmerksamkeit des Tieres und auch sein Verhalten direkt beeinflussen.

Eine gezielte Verstärkung wirkt effektiv

Werden bestimmte Verhaltensweisen belohnt und andere wiederum nicht, so nennt man dies eine gezielte Verstärkung. Dies ist das wirksamste Instrument zur Behandlung von Aggressionen. Setzt diese Verstärker in Form von Belohnungen auf jeden Fall gezielt bei eurem Hund ein.

 

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